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PRÄVENTION IN DER REHABILITATIONSKLINIK BAD SALZELMEN

Atem holen - das Leben spüren – lebendig sein

Wir möchten, dass Sie gesund bleiben! Nach einer Rehabilitation lassen die guten Vorsätze manchmal schneller nach, als es unseren Patienten lieb ist. Mit unserem Gesundheitstraining möchten wir Sie deshalb über gesundheitsbewusstes Verhalten informieren.
So können Sie auch nach dem Aufenthalt bei uns ein großes Stück dazu beitragen, dass sich Ihre Erkrankung nicht wieder verschlimmert oder wieder auftritt.   
  
 
Unsere Leistungen   
  
Psycho-edukative Gruppeninterventionen finden für Patientinnen mit Brustkrebs und Patienten mit Prostatakrebs sowie als Gruppe zur Krankheitsbewältigung statt. Die Gruppeninterventionen bestehen aus ein bis zwei Modulen à 90 Minuten. Im Vordergrund stehen dabei Krankheitsbewältigung, Ressourcen erkennen und Gesundheit aktivieren. Die Patienten werden darin unterstützt durch die Aktivierung eigener Fähigkeiten gesundheitsfördernde Veränderungen herbeizuführen und mit Belastungen und Krankheit bzw. krankheitsbedingten Einschränkungen besser zurecht zu kommen.   
  
 
Psycho-edukative Gruppe Brustkrebs:   
  
Modul I Gesundheit aktivieren  
Ressourcen erkennen und aktivieren   
  
Modul II Soziale Unterstützung und Beziehungen  
Wie werden sie erlebt und wie können sie gestaltet werden?   
  
 
Psycho-edukative Gruppe Prostatakrebs:   
  
Modul I Krankheitsinformation durch den Arzt und  
anschließende Fragerunde   
  
Modul II Gesundheit aktivieren, Ressourcen erkennen   
  
 
Psycho-edukative Gruppe zur Krankheitsbewältigung:   
  
Dieses Gruppenangebot richtet sich an interessierte Patienten aller Tumorentitäten. Vor dem Hintergrund des Salutogenese-Modells (Antonowsky 1987) wird der Fokus auf die Wahrnehmung, Schaffung und Nutzung von sozialen und personalen Ressourcen im Prozess der Krankheitsbewältigung gelegt. Dies wird ergänzt durch Psycho-edukative Elemente der Informationsvermittlung und das Erlernen von Strategien der Selbstkontrolle. Der ressourcenorientierte Ansatz bedeutet, die Themen Gesundheit und Ressourcen in den Mittelpunkt zu stellen. Probleme mit der Diagnose Krebs und ihrer Bewältigung sollen nicht tabuisiert werden, ihnen wird aber insofern nur Raum gegeben als dies für das gegenseitige Kennenlernen, das Verständnis und dem Mitteilungsbedürfnis der Patienten nötig ist. Die Gruppe umfasst drei aufeinander aufbauende Sitzungen à 90 Minuten und ist auf acht Teilnehmer begrenzt. Im Vordergrund stehen die Steigerung des Kompetenzerlebens in Bezug auf die Erkrankung, die Stärkung personaler und sozialer Ressourcen und die Auseinandersetzung mit krankheitsbezogenen Gefühlen. Es wird zu einem Themen-zentrierten Austausch angeregt und die Selbstwahrnehmung durch übende methodische Elemente sowie Hausaufgaben gefördert.   
  
Modul I Gesundheitsfördernde Krankheitsverarbeitung:  
Vorstellung des Konzepts der Salutogenese,  
Gesundheitsförderung bei Krebserkrankungen, Ermittlung von  
Ressourcen zum selbstverantwortlichen Umgang mit der  
Erkrankungs- und Lebenssituation   
  
Modul II Umgang mit belastenden Gefühlen:  
Informationen zum Prozess der Krankheitsverarbeitung  
und Förderung der Wahrnehmung krankheitsbezogener  
negativer wie positiver Gefühle, Bewältigung von Angst und  
Ärger, Förderung von Genuss   
  
Modul III Kontakte zu nahestehenden Personen:  
Förderung sozialer Ressourcen, erlebte Chancen und Risiken in  
Kontakten mit nahe stehenden Personen, Erarbeitung  
angemessener Kommunikations- und Verhaltensmuster   
  
 
Gesprächskreise   
  
  • Mammakarzinom, (Arzt)  
  • Mammakarzinom/Hilfsmittel (Sanitätshaus)  
  • Gynäkologische Tumore, (Arzt)  
  • Bronchialkarzinome, (Arzt)  
  • Kolorektale Karzinome, (Arzt)  
  • Leben mit einem Stoma (ILCO – Sachsen-Anhalt)  
  • Ösophagus/Magen/Pankreaskarzinome, (Arzt)  
  • Leukämien und Lymphome, (Arzt)  
  • Melanom/Schilddrüsen-Ca, (Arzt)  
  • Tumore von Niere, Harnleiter, Blase, (Arzt)  
  • Tumorschmerztherapie, (Arzt)  
  • Umgang mit sexuellen Funktionsstörungen: Männer, (Arzt)  
  • Umgang mit sexuellen Funktionsstörungen: Frauen, (Arzt)
  
  
Die Gesprächskreise sind von einem Arzt oder einem anderen Therapeuten geleitete Gruppen von 8-12 Patienten mit gleichartiger Erkrankung aus dem Bereich der Tumorerkrankungen und Atemwegserkrankungen - jeweils 1-3 Termine pro Aufenthalt.   
  
 
Vorträge   
  
  • Tumorentstehung und Therapie (Arzt)  
  • Fatigue (Arzt)  
  • Tipps zur Tumortherapie (Arzt)  
  • Alternative und unterstützende Therapien (Arzt)  
  • Naturheilkunde (Arzt)  
  • Onkologische Rehabilitation – Meine Rechte als Patient (Sozialarbeiterin)  
  • Information Schwerbehindertengesetz (Sozialarbeiterin)  
  • Gesunde Ernährung bei Tumorerkrankungen (Diätassistentin)  
  • Harninkontinenz (Arzt)  
  • Atemwegserkrankungen (Arzt)  
  • Gesunde Ernährung bei Atemwegserkrankungen (Diätassistentin)  
  • Psychologische Aspekte bei Atemwegserkrankungen (Psychologin)
  
  
Die Vorträge finden in Gruppen von ca. 20-50 Patienten zu wichtigen Aspekten der Pathogenese, Symptomatik, Prophylaxe und Therapie von Tumorerkrankungen und Atemwegserkrankungen statt. Referenten sind Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und Diätassistenten - jeweils 4-5 Termine pro Aufenthalt.   
  
 
Seminare zum allgemeinen Gesundheitstraining   
  
In Anlehnung an das Gesundheitsbildungsprogramm der Rentenversicherung für die medizinische Rehabilitation „Aktiv Gesundheit fördern“ werden Veranstaltungen zu den folgenden Themenbereichen angeboten:   
  
  • Alltagsdrogen – Schwerpunkt Tabak  
  • Stress und Stressbewältigung  
  • Schutzfaktoren für Gesundheit  
  • Übergewicht  
  • Lymphödem/-drainage (Masseur/Physiotherapeut)  
  • Atemwegserkrankungen und Bewegung (Physiotherapeut)  
  • Harninkontinenz Becken Boden Männer (Physiotherapeut)
  
  
Im Rahmen des interdisziplinären Gesundheitstrainings bieten wir informierende Vorträge und motivierende Gruppendiskussionen über spezielle krankheits- und gesundheitsbezogene Themen.   
  
 
Unsere Ziele   
  
  • Aktive Auseinandersetzung mit Ursachen, Diagnostik, Therapie und Prognose der vorliegenden Erkrankungen und Gesundheitsstörungen  
  • Unterstützung in der Krankheitsverarbeitung und Animation zu Lebensstiländerung, Reduktion der Ängste  
  • Informationen zu verschiedenen Behandlungsformen alternativer Therapien
 
Wir sehen das Gesundheitstraining als Weg zur aktiven Problembeeinflussung im Sinne der Primär- und Sekundärprävention.   
  
 
Gerne erhalten Sie weitere Informationen:   
  
info@rehaklinik-bad-salzelmen.de
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Rehabilitationsklinik Bad Salzelmen

Badepark 5
39218 Schönebeck/Elbe

Telefon +49 (0) 3928 718-0
Fax +49 (0) 3928 718-599

www.rehaklinik-bad-salzelmen.de  
info@rehaklinik-bad-salzelmen.de